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21. April 2014

Rezension - Frozen Time



Titel: Frozen Time
Autor: Katrin Lankers
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Verlag: bloomoon [Juli 2013]
Seitenanzahl: 304 Seiten
Preis: 16,99€ (DE) *klick*
ISBN: 9-783760-789613
Reihe: ---





Inhalt

Tessa erwacht. Es ist das Jahr 2100.
Ihre Erinnerung ist verloren.
Nur das Bild eines Jungen hat sich in ihrem Kopf eingebrannt.
 
Als der junge Arzt Miloihr helfen soll, ihre Amnesiezu überwinden, erfährt Tessa nach und nach mehr über die wahren Hintergründe ihrer vermeintlichen Krankheit. Das Bild des Jungen stammt aus der Vergangenheit, und Tessa war Teil des Projekts ,,Frozen Time"...
 
 

Meinung
  Am Anfang wollte ich das Buch gar nicht lesen, weil ich das Cover echt scheußlich fande, und auch jetzt wo ich die Story kenne und finde, das es super zur Handlung passt, kann ich mich nicht damit anfreunden. Dank der vielen Empfehlungen hab ich mich entschlossen, das Buch doch zu lesen und ich bin froh, dass ich es getan habe. Was ich schon schnell bemerkt habe und was ich super fande, war, dass man sich selbst so fühl, als ob man Amnesie hat, denn der Klappentext verrät nur so viel, wie Tessa nach ihrem erwachen weiß. Man bekommt keine Informationen was in ihrer Vergangenheit passiert ist und kann deshalb alles sofort miterleben, wenn Tessa sich erinnert. Am Anfang erlebt man, wie Tessa aufwacht und nicht weiß wo oder wer sie ist. Genauso fühlt man sich auch als Leser, denn zu Beginn einer Geschichte weiß man noch nichts über die Personen. Da Tessa sich aber nicht erinnert, bekommt man nur wenige Informationen und man ist immer misstrauisch, weil man nie sicher weiß, ob man das, was man über sie erfährt stimmt. Am Anfang der Handlung findet auch viel in Tessa's Kopf statt, weil sie das woran sie sich erinnert nicht genau zuordnen kann oder weil es zum Teil auch keine Erinnerungen sind, sondern nur Gefühle. Zum Beispiel hat sie sehr oft das Gefühl, dass ihr etwas vertraut vorkommt, oder dass sie jemanden, den sie noch nie gesehen hat hasst obwohl sie ihn scheinbar nicht kennt. Oft passieren auch Dinge die man zu diesem Zeitpunkt noch nicht zuordnen kann, weil auch Tessa es noch nicht kann. Als Tessa dann schlißlich flieht bekommt sie natürlich wie zu erwarten ihre Erinnerung zurück, was zwar sehr plötzlich passiert, aber auch genau zum richtigen Zeitpunkt. Als sie sich erinnert erfährt man Sachen, von denen man bis zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen konnt, weil sie einfach ,,krank" und unvorstellbar sind. Die Charakter der unterschiedlichen Personen passen immer perfekt zu der Handlung und zusammen mit der Handlung ergeben sie ein komplettes Bild der Geschichte. Auch die Sprache ist super zu verstehen auch wenn teilweise medizinische Fachbegriffe auftauchen, was aber überhaupt nicht schlimm ist, weil sie vor allem zum späteren Verlauf super passen. 



 

Fazit
Eine großartige  Dystopie, die außerdem noch so unglaublich realistisch ist, dass so etwas wirklich passieren könnte. Und es ist, obwohl es eine Dystophie ist nicht zu vergleichen mit Divergent oder Panem. Mit einem anderen Cover wäre das Buch perfekt, weil ich leider glaube, dass sich viele leider von dem Cover abschrecken lassen. Aber lasst euch davon nicht abschrecken: Es lohnt sich!!!


 



5/5

 

Kommentare:

  1. Sehr schöne Rezi!
    Freut mich zu hören, dass es trotz nicht so tollem Cover (gebe ich dir recht) doch eine tole Story hat. Das Buch liegt auch noch auf meiner WuLi und ich will es unbedingt noch lesen, grade weil so viele Blogger davon schwärmen.

    LG Piglet ♥

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  2. Ohh ja das musst du auf jeden Fall machen :)

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