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18. Oktober 2016

[REZENSION] Der letzte Stern






Titel: Der letzte Strern
Autor: Rick Yancey
Verlag: Goldmann [3. Oktober 2016]

Seitenanzahl: 384 Seiten
Preis: 16,99€ (DE)  *klick*
Reihe: Band 3/3 

 





Inhalt 
Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...
 


 
 


Meinung
Bisher konnte mich die Reihe nie so richtig von sich überzeugen. Irgendwie hat sie das auch dieses Mal leider nicht geschafft, obwohl es eigentlich gut anfing. Denn das Cover konnte mich, wie schon die vorherigen richtig umhauen. Ich mag diesen Glanz-Effekt mit dem Regenbogenschimmer einfach total gerne und es passt auch optisch sehr gut mit den anderen Teilen zusammen, obwohl dieser Band einen leichten Rotstich hat. Also rein optisch gesehen hätte das Buch auf jeden Fall 5 Sterne verdient, wenn der Inhalt mich doch auch so leicht hätte überzeugen können.
Schon der Einstieg hat mir wahnsinnige Probleme bereitet. Wieder in die Geschichte reinzukommen hat einfach so gar nicht funktionieren wollen. Dies lag unter anderem auch an dem Schreibstil, mit dem ich nie so ganz warm geworden bin. Deshalb bin ich das ganze Buch über nicht so wirklich in die Geschichte reingekommen. Das wurde außerdem noch dadurch erschwert, dass irgendwie die Verbindung zu dem Buch nie richtig aufgebaut wurde. Zwar war ich neugierig wie das Finale der Trilogie sein wird und wie der Autor es hinbekommt alles aufzulösen, doch trotz meinem Interesse konnte sich nie wirklich Spannung aufbauen. Leider gab es nichtmal kurze Abschnitte die mich festhalten und fesseln konnten. Ich hätte mir allerdings auch mehr Tiefgang gewünscht, da es immerhin um das Retten der Menschheit geht aber irgendwie hat mir hier ein wichtiger Teil gefehlt der neben den actionlastigen Szenen auch tiefgründiger gewesen werde. Dadurch hat die Geschichte auch manchmal unrealistisch auf mich gewirkt (mal abgesehen von der Tatsache, dass es sich um einen Sci-fi Roman handelt). Aber manchmal war es einfach sehr unglaubhaft wie scheinbar letztenendes eine Person alleine das Schicksal der Erde trägt und dabei alles zu schaffen scheint.
Auch was die Charaktere eingeht hab ich einiges zu bemängeln. Ich persönlich bin nie wirklich mit den Charakteren auf eine Wellenlänge gekommen. Ich fand den Großteil der Charaktere einfach unsympathisch, wegen der Art und Weise wie sich manchmal verhalten haben, mit ihren Kameraden umgegangen sind und teilweise echt emotionslos waren. Zum Beispiel hat Cassies Bruder echt viel durchgemacht und er ist ja auch noch sehr jung aber oft hat er einfach wie ein brutaler Killer auf mich gewirkt, ohne Schuldgefühle oder andere Emotionen oder Mitgefühl. Also gab es eigentlich keine Person die ich in dem Buch so richtig toll fande oder auch deren Handeln ich hätte verstehen können. Mal davon angesehen, dass ich bis zum Ende manche Namen gar nicht mehr zuordnen konnte. Ich wusste einfach nicht mehr welche Rolle bestimmte Personen in den vorherigen Büchern hatten. Dazu kam dann noch der Perspektivenwechsel, was ich eigentlich immer sehr gerne mag, aber bei diesem Buch hat es mich einfach nur sehr verwirrt. Das hat letztenendes auch dazu geführt, dass ich das Ende nicht so ganz durchschaut habe. Ich weiß allerdings nicht, ob es an mir lag oder ob die Auflösung wirklich etwas unverständlich war.
Insgesamt muss ich leider sagen, dass ich von Anfang an viel Potential in der Geschichte gesehen habe und auch immer hoffnungsvoll dem nächsten Band entgegengeblickt habe, aber leider war die Umsetzung echt mies, obwohl meine Erwartungen echt schon nicht sehr hoch waren. Nachdem ich nun die ganze Trilogie gelesen habe kann ich sagen, dass alles echt gut startete, aber die Folgebände das Niveau von Band 1 leider nicht halten konnten.

 

Fazit
,,Der letzte Stern'' ist ein Buch, dass es leider nichtmal geschafft hat mich richtig zu enttäuschen, weil ich selbst gar nichts anderes erwartet habe. Leider hat es das Buch auch nicht geschafft diese Erwartung nochmal zu drehen. Es gab leider zu viel was mich echt enttäuscht hat. Dazu gehört nicht nur der Schreibstil und die verschiedenen Charaktere, sondern auch die Auflösung und die ganzen Handlungsstränge. Darum kann ich dem Buch leider nicht mehr als 2 Sterne geben, auch wenn ich mir wirklich gewünscht hätte, dass es anders gekommen wäre, weil ich eigentlich schon zu Beginn der Trilogie neugierig auf das Finale war.

 

 
 

2/5


 Die Trilogie
Band 1 - Die 5. Welle (14. April 2014)
Band 2 - Das unendliche Meer (30. März 2015)
Band 3 - Der letzte Stern (3. Oktober 2016)
  Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares ♥

   

1 Kommentar:

  1. Huhu liebe Anna,

    das ist aber schade. :(
    Band 2 war für mich leider auch nicht sehr überzeugend, aber ich habe gehofft dass der Autor das mit dem Finale wieder herausreißen kann. Anscheinend nicht. :(

    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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